Webseiten des Bezirks Südböhmen

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Tourismusregion Südböhmen


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Die Landschaft mit einem hohen Waldflächenanteil, Wasserflächen und einer hohen Zahl von Kulturdenkmälern (fast 6 000 Objekte) stellt eine hervorragende Voraussetzung für hohe Besucherzahlen aus der ganzen Tschechischen Republik und dem Ausland. In der Sommerzeit werden am meisten die Gebiete Lipno, Orlík, die Südböhmischen Teiche, aber auch der Böhmerwald, im Winter dann die Skizentren des Böhmerwaldes Churáňov und Zadov besucht. Im Jahr 2001 (die letzte Zählung der Unterkunftseinrichtungen) standen im Bezirk 64 300 Betten (davon sind fast eine Hälfte nur während der touristischen Saison) und ungefähr 20 000 Campingplätze zur Verfügung. Was die Sturktur der Einrichtungen betrifft, gibt es hier 218 Hotels mit 12 300 Betten, 403 Pensionen mit 9 400 Betten, 107 Campingplätze (8 300 Betten), 406 andere Massenunterkunftseinrichtungen (26 800 Betten) und 1671 individuelle Unterkunftsanbieter (10 100 Betten). Ein Bezirksspezifikum ist ebenfalls die Existenz von mehr als 25 000 Einrichtungen für die individuelle Erholung (Wochenendhäuser, Wochenendhütten).

Auf dem Territorium des Bezirkes befinden sich einige Straßengrenzübergänge (Dolní Dvořiště, Studánky, Nová Bystřice, Nové Hrady, Slavonice, Halámky, České Velenice, Strážný), 2 Eisenbahnübergänge (České Velenice, Horní Dvořiště) und weitere Grenzübergänge, die für Fussgänger und Radfahrer geöffnet sind (Stožec, Chlum u Třeboně, České Velenice, Přední Výtoň, Zadní Zvonková, Plešné jezero, Třístoličník, Bučina a České Žleby). Außerdem werden auch während der touristischen Saison, beziehungsweise zu bedeutenden Anlässen, zeitweise weitere Grenzübergänge für Fussgänger geöffnet.

Im Jahr 2002 wurden im Bezirk in den statistisch erfassten Massenunterkunftseinrichtungen mehr als 731 000 Besucher untergebracht, davon ca 228 000 aus dem Ausland, überwiegend aus der BRD und aus Österreich. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer eines ausländischen Besuchers erreichte 3,4 Tage. Weiter kommt eine ganze Reihe von ausländischen Touristen zu eintägigen Besuchen hinzu, die man vorläufig nicht erfassen kann. Sie besuchen vor allem die grenznahen Zentren (Krummau, Budweis).

Im Laufe des ganzen Jahres werden auf dem Ausstellungsgelände in Budweis verschiedene Messen veranstaltet. Die bedeutendsten von ihnen sind die Internationale Landwirtschaftsmesse " Země živitelka"("Die Ernährerin Erde") und die Messe "Hobby". Diese Ausstellungen besuchen im Laufe des Jahres ca. 0, 5 Millionen Besucher.

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In den letzten Jahren wurden viele Formen der grenzübergreifenden Zusammenarbeit entwickelt. Eine von ihnen ist die Euroregion Šumava/ Böhmerwald/ Bayerischer Wald, die ein Gebiet mit einer gesamten Fläche von 16 345 km2 mit 1,3 Millionen Einwohnern umfaßt. Es verbindet 109 österreichische Gemeinden, 83 bayerische Gemeinden und 91 tschechische Gemeinden (davon 59 Gemeinden aus dem Südbömischen Bezirk). Vorteile kann man in der Schaffung und der Realisierung von gemeinsamen Projekten erblicken, vor allem in den Verkehrs-, Dienstleistungs- und Fremdenverkehrsbereichen und in dem gegenseitigen Erfahrungenaustausch. Im Mai 2002 wurde die Gründungsurkunde einer weiteren Euroregion mit dem Namen "Silva Nortica" unterschrieben, die das Territorium der Landkreise Jindřichův Hradec, Budweis, Písek und Tábor umfaßt. In Niederösterreich handelt es sich um die Landkreise Zwettl, Krems, Gmünd, Waidhofen an der Thaya und Horn. Die Euroregion stellt ein Territorium mit der Fläche von 10 639 km2 mit fast 0,7 Millionen Einwohnern dar. Das Ziel der grenzübergreifenden Zusammenarbeit ist die gemeinsame Präsentation der Region, Informationsaustausch, Fremdenverkehrsentwicklung u. Ä.

Im August 2002 trafen den überwiegenden Teil des Südböhmischen Bezirkes verheerende Überschwemmungen, die wesentliche Schäden verursachten. Die erste Welle traf den Bezirk am 7. und 8. August, als sich die Flussspiegel der Flüsse Malše und Moldau, Blanice und Stropnice erhöhten, die zweite und noch vernichtendere Welle kulminierte am 12. und 13. August. Es wurden Familienhäuser und Wirtschaftsobjekte zerstört, die Ernte von den Feldern weggespült, viele Brücken weggerissen und zahlreiche Straßen und Eisenbahnen beschädigt. Die gesamten Schäden wurden auf fast 16 Milliarden Kronen beziffert. Zur Zeit ist es gelungen, den überwiegenden Teil der Einrichtungen wieder herzustellen.

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